Tipps zur standesamtlichen Trauung

18. Februar 2020

Tipps zur standesamtlichen Trauung


Sie möchten standesamtlich heiraten aber wissen noch nicht, auf welche Details vor der Trauung geachtet werden muss? Dann erhalten Sie direkt hier alle nötigen Informationen. So kann beim weiteren Verlauf nichts mehr schiefgehen, wodurch Sie sich auf eine schnelle und unkomplizierte Lösung für Ihre eigene standesamtliche Eheschließung verlassen können.


Wie funktioniert die standesamtliche Trauung?

Bevor Sie einen schönen und unvergesslichen Hochzeitstag feiern dürfen, müssen Sie sich zunächst beim Standesamt anmelden. Zwar gibt es in den meisten Fällen keine gesetzlichen Fristen, eine rechtzeitige Anmeldung kann bei besonders nachgefragten Terminen dennoch nicht schaden.

Bei der Anmeldung ist es ratsam, das beide zukünftigen Ehepartner entscheiden. Alternativ ist auch die Ausstattung mit einer Vollmacht denkbar, wodurch der andere Ehepartner für eine vollständige und rechtssichere Anmeldung sorgen kann. Dennoch müssen die nötigen Dokumente beider Partner immer im Original vorliegen und dürfen nicht kopiert sein.

Sollte es für einen der Partner nicht die erste Eheschließung sein, muss zudem ein Nachweis zur rechtskräftigen Auflösung der vorhergehenden Ehe erfolgen. Nur so kann im Anschluss der Weg für die Trauung im Standesamt vorbereitet werden, um den gewünschten Termin für die eigene Trauung zu erhalten. So steht einem angenehmen Hochzeitstag nichts mehr im Weg.

Welche Dokumente werden bei der Anmeldung benötigt?

Damit Sie einen Termin für Ihren Hochzeitstag im Standesamt erhalten können, müssen im Vorhinein zahlreiche Dokumente mitgebracht werden. Neben den gültigen Personalausweisen benötigen Sie beispielsweise eine erweiterte Geburtsurkunde sowie eine amtliche Meldebescheinigung. Auch die vorhandene Personenstandsurkunde oder Abstammungsurkunde sollte bei der Anmeldung der Eheschließung mitgebracht werden, um alle gewünschten Daten erfassen zu können. Je nach Situation sind zudem weitere Besonderheiten zu beachten:

  • Sollten die Heiratenden die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, ist eine schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten erforderlich.
  • Falls keine deutsche Staatsbürgerschaft vorhanden ist, muss eine Aufenthaltsgenehmigung sowie ein Nachweis der Staatsangehörigkeit erfolgen.
  • Zum Nachweis besonderer akademischer Titel sind zudem Diploms- oder Promotionsurkunden erforderlich.

Was wird beim Termin mit dem Standesbeamten noch besprochen?

Wenn Sie eine eigene Hochzeit planen, müssen Sie sich meist schon früh mit zentralen Fragen beschäftigen. So sollten Sie vorab wissen, wie Sie angeredet werden müssen, wie Sie sich die Stimmung während der Trauung vorstellen und ob ein Ringtausch erwünscht wird. Auch weitere Details zu den Trauzeugen sowie Informationen zur Traurede werden häufig erfragt.

Umso mehr Details Sie dem Standesbeamten im Vorhinein liefern können, desto genauer kann dieser sich mit der Ausarbeitung Ihrer Trauung beschäftigen. Selbstverständlich können Sie auch eigene Impulse in die Planung einbringen, sollten Sie beispielsweise über wichtige Familienbräuche verfügen oder gegenseitige Wünsche haben. Eine Trauung mit dem Standesamt bedeutet für Sie nicht zwingend, dass Sie auf Komfort und Struktur verzichten müssen.

Entscheiden Sie sich aus diesem Grund, wie die perfekte Trauung aus Ihrer Sicht aussieht und welche Details Ihnen wichtig sind. So können Sie bei der Anmeldung bereits alle wichtigen Fragen klären, um bei der anschließenden Trauung am Hochzeitstag für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

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